Rarität ca. 1814–1820: Meissen Zwiebelmuster Gedeck – Frühe Knauf-Zeit · Museale «Eierschalenblau»-Qualität

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Vorrätig

Artikelnummer: Meissen-31 Kategorie:
Beschreibung

Rarität ca. 1814–1820: Meissen Zwiebelmuster Gedeck – Frühe Knauf‑Zeit · Museale „Eierschalenblau“-Qualität

Produktbeschreibung

Zum Verkauf steht ein außergewöhnliches Zeugnis europäischer Porzellankunst: ein Gedeck (Tasse & Untertasse) aus der frühesten Knauf‑Schwerter‑Periode (ca. 1814–1820). Dieses Set verkörpert den ästhetischen Geist des frühen 19. Jahrhunderts und besticht durch Details, die in späteren Produktionen verloren gingen.

Marke

Unterglasurblaue Schwertermarke mit Knäufen (Frühform)

Epoche

Zugehörig zur frühen Knauf‑Zeit, ca. 1814–1820.

Authentischer „Eierschalenblau“-Scherben

Das Porzellan weist den für die Ära ca. 1814–1820 charakteristischen, sanften bläulich‑grauen Unterton auf. Diese Färbung entstand durch die spezifische Reduktionsatmosphäre der damaligen holzbefeuerten Öfen und verleiht dem Set eine unvergleichliche optische Tiefe und Wärme.

Meisterhafte Handmalerei der Frühzeit

Dynamik: Die Malerei zeigt die vitale Handschrift der frühen Künstler vor 1860. Beachten Sie die nuancierte „Fenshui“-Technik – das meisterhafte Spiel von Licht und Schatten innerhalb der blauen Kobaltfarbe.

Komposition: Die Darstellung von Granatapfel und Päonie ist harmonischer und künstlerisch spannungsvoller als bei der späteren Massenware des 20. Jahrhunderts.

Handwerkliche Perfektion der Form

  • Scalloped Edge: Natürliche, wellenförmige Riffelung am Rand von Tasse und Untertasse.
  • Handgezogene Ränder: Die feine blaue Linie (Blue line trim) wurde von Hand gezogen und trägt die spürbare Wärme manueller Präzision.
  • Asthenkel: Der klassische, gekreuzte Zweig‑Henkel (Branch Handle) unterstreicht die gehobene Ausführung.

Zustand als Identitätsnachweis („Echte Antiquität“)

Natürliche Patina: Der unglasierte Standring (Ringfuß) zeigt eine über zwei Jahrhunderte gewachsene, hauchdünne bernsteinfarbene Patina – ein Merkmal, das bei Fälschungen kaum zu imitieren ist.

Die „Visitenkarte“ der Epoche: Im Inneren der Tasse befinden sich vier winzige schwarze Brandpunkte – der „Fingerabdruck des Ofens“. Sie belegen die authentische Brenntechnik der vorindustriellen Zeit, bei der die reduzierende Atmosphäre des „Eierschalenblaus“ kleinste Eisenpartikel im Ton sichtbar machte.

Klassifizierung:

  1. Wahl (zwei Schleifstriche). Diese historischen Markierungen belegen die Originalität; moderne Kopien imitieren fast ausschließlich die makellose 1. Wahl. Bei einem über 200 Jahre alten Stück stehen Alter und Seltenheit weit über der damaligen Sortierung.

Seltenheitsmerkmale

Charakteristisch sind der „Eierschalenblau“-Scherben, das Fehlen einer vorderseitigen Miniatur‑Schwertermarke sowie der markante Asthenkel (Branch Handle).

Zusammenfassung

Dies ist ein klassisches „ehrliches altes Stück“. Eine seltene Gelegenheit, ein Gedeck in diesem Erhaltungszustand zu erwerben, das die technologischen Grenzen und die künstlerische Freiheit der Zeit um 1820 so eindrucksvoll dokumentiert. Ein Muss für Kenner der frühen Meissener Manufakturgeschichte.

Zustand

  • Keine Risse, keine Chips, keine Restaurierungen. Museumsreifer Originalzustand.
  • Der unglasierte Standring von Tasse und Untertasse zeigt feine, über die Jahre entstandene Abriebspuren – ein typisches Merkmal authentischer älterer Stücke.
  • Die Vorderseite der Untertasse zeigt weder Kratzer noch irgendwelche Gebrauchsspuren.
  • Im Inneren der Tasse befinden sich vier originale Brandpunkte, ergänzt durch zwei Schleifstriche als Kennzeichnung der 2. Wahl.

Ein ausgesprochen seltenes, über zweihundert Jahre altes authentisches Frühstücksgedeck in außergewöhnlich gutem Erhaltungszustand.

Maße

  • Untertasse: Durchmesser ca. 10.5 cm, Höhe ca. 2.5 cm
  • Tasse: Durchmesser ca. 6.5 cm, Höhe ca. 4.8 cm

Lieferumfang

  • 1 Untertasse
  • 1 Tasse
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